Selbstaendig im KFZ Handwerk ohne Meisterbrief.
Fakt ist, dass jeder im KFZ Handwerk auch ohne Meisterbrief arbeiten darf und auch eine eigene Firma gründen kann.
Dies ist legal und nach deutschem Recht und Gesetz eindeutig geregelt.
Wer nicht weiter lesen will, der kann auch unter http://www.ohnemeisterbrief.de/ nachschauen, dort gibt es gute Hilfen dazu.
Warum schreibe ich hier ?
Es gibt wahrscheinlich Hunderte von KFZ Handwerkern die Firmen gründen würden, aber nicht über einen Meisterbrief verfügen.
Handwerkskammern tun meist so, als gäbe es diese Regelung nicht. Das Internet ist voll davon.
Hier könnten sicher viele Jobs entstehen. Es ärgert mich, dass es diesen Handwerkern oftmals so schwierig gemacht wird.
Was ist nicht der Sinn meines Artikels ?
Mein Artikel richtet sich nicht gegen Meister und Meisterwerkstätten die gute Arbeit leisten und hervorragend Ausbilden. Als guter Qualifikationsnachweis hat der Meisterbrief hier auch sicher seine Berechtigung.
Der Artikel soll auch nicht Leute animieren Tätigkeiten durchzuführen, von denen sie keine Ahnung haben. Wer Autos reparieren will, der sollte das auch ordnungsgemäß durchführen können. Sicherheit muss hier an erster Stelle stehen.
Was soll mein Artikel ?
Er soll lediglich aufzeigen, dass man im KFZ Handwerk nach Recht und Gesetz auch ohne Meisterbrief tätig sein darf.
Er soll aufräumen damit, dass es hier nur so Regelungen wie „Altgesellenregelung / Ausnahmegenehmigung“ gäbe, weil das nicht stimmt.
Überall auf der Welt gibt es den Meisterbrief überhaupt nicht, - und dort passiert auch nicht mehr als bei uns.
Weiterhin sehe ich unsere Grundrechte (z.B. freie Berufswahl) usw. sehr stark eingeschränkt.
Selbständigkeit ohne Meisterbrief.
Fakt ist, dass man nach deutschem Recht und Gesetz in fast allen Handwerksberufen auch ohne Meisterbrief selbständig tätig sein darf und auch vollhandwerkliche Arbeiten durchführen kann.
Dies ist in der Handwerksordnung eindeutig geregelt und gilt für alle Bundesländer.
Dafür gibt es in Deutschland bereits Tausende von Beweisen, - nämlich Firmen, die legal vollhandwerkliche Handwerksarbeiten ohne Meisterbrief anbieten.
Man benötigt also weder einen Meisterbrief noch einen Gesellenbrief. (Arbeiten die man Kunden anbieten will sollte man natürlich beherrschen.)
Probleme die sich hier für Handwerker auftun sind meist Folgende:
Handwerkern fehlt es meist an der Zeit, die gesetzlich vorhandenen Möglichkeiten rechtssicher zu recherchieren und auf ihr Vorhaben abzustimmen. Meist fehlt es vor der Existenzgründung auch an Geld um diese Aufgabe etwa von einem Anwalt oder Unternehmensberater durchführen zu lassen.
Handwerkskammern beraten nur im Sinne der Erhaltung des Meisterbriefs. Regelmäßig wird bei den Handwerkskammern so getan, als wäre das Arbeiten – die Selbständigkeit im Handwerk nur mit Meisterbrief möglich. Dies, obwohl die Handwerkskammern als öffentlich rechtliche Institutionen die Aufgabe haben das gesamte Handwerk zu fördern, - also auch die Handwerker, die ohne Meisterbrief im Handwerk selbständig sein wollen. Es wird aber einfach so getan, als gäbe es die Möglichkeit nicht, auch ohne Meisterbrief im Handwerk tätig zu sein.
Was passiert hier oftmals:
Die Handwerkskammern legen den Existenzgründern ohne Meisterbrief Steine in den Weg und zeigen solche Unternehmer auch noch wegen unerlaubter Handwerksausübung und Schwarzarbeit an. (Das Internet ist voll von solchen Themen.)
Dies, obwohl der Gesetzgeber gemäß Handwerksordnung das Arbeiten im Handwerk auch ohne Meisterbrief eindeutig geregelt hat. Es ist unfassbar, dass der Gesetzgeber hier nichts gegen solche Handwerkskammern unternimmt, die sich derart Gesetzeswidrig verhalten.
Was sollten Handwerker unbedingt tun, wenn sie ohne Meisterbrief im Handwerk vollhandwerkliche Arbeiten anbieten wollen:
Gut recherchieren und ggfs. entsprechende Hilfe im Internet besorgen, Beispiel:
Wer dennoch unsicher ist, ggfs. Unternehmensberater oder Rechtsanwalt beauftragen.
Wer dann sein Vorhaben genau auf die Vorschriften der Handwerksordnung abgestimmt hat und handwerkliche Arbeiten ohne Meisterbrief legal durchführt, der sollte sofort, - sobald eine Handwerkskammer droht, - alles in Bewegung setzen um sich dagegen zu wehren. Den Fall genau schildern und an sämtliche Landtags – und Bundestagsabgeordnete, sowie das Wirtschaftsministerium. Das reicht in der Regel als Mail. (bekommt man meist auf den Seiten der Bundesländer und – oder der Bundesregierung.) Da CDU und FDP den Meisterbrief meist befürworten, würde ich hier ausschließlich die Abgeordneten von SPD, Grünen und Linken anschreiben.
Fakt ist also, dass man im Handwerk ganz legal ohne Meisterbrief arbeiten darf. Man muss es nur gut recherchieren und durchsetzen. Wer diesen Willen hat, der kann es auch schaffen.
Anmerkung:
Ich mache hier von meinem Recht der freien Meinungsfreiheit gem. Artikel 5 GG gebrauch ! Der Inhalt meiner Webseiten / Artikel dient rein informatorischen Zwecken und stellt keine Rechtsberatung dar.